Das Projekt

Erinnern

Sichtbar und spürbar machen, was Krieg Menschen tatsächlich antut – jenseits der abstrakten politischen und militärischen Sprache.

Bearbeiten

Menschen zum Erzählen bringen und dazu, wahrzunehmen, was Kriegserfahrungen in Familien hinterlassen und über Generationen weitergegeben haben.

Dieses Wissen soll aus der Nische der „Kriegskinder/Kriegsenkel“ heraus und Teil eines breiteren gesellschaftlichen Verständnisses werden – auch mit Blick auf Menschen, die heute mit eigenen Kriegserfahrungen hier leben.

Würdigen

Die Menschen würdigen, deren Leben durch Krieg beschädigt oder beendet wurden, und ihnen einen Platz in unserer Erinnerung geben – einschließlich eines spirituellen Blicks darauf.

Friedensarbeit bedeutet für mich nicht nur, einen nächsten Krieg verhindern zu wollen, sondern sich auch mit den seelischen Hinterlassenschaften vergangener und gegenwärtiger Kriege zu beschäftigen. Denn diese Hinterlassenschaften leben in Menschen, Familien und damit auch in Gesellschaften weiter.